„Eine Sache
mit unwissenden Händen gezeichnet.
Geküsst von der Naivität der Jugend.
Aus Unkenntnis ohne Risiko.
Sauber und ordentlich.
Als wäre das Leben komplett.“
Prof. Christian Heuchel, Berlin, Mai 2026
Unser Beitrag zum Wettbewerb Checkpoint Charlie, Berlin.
Unsere Architektur versteht den Ort als offene Infrastruktur des Erinnerns. Zwei Gerüstkörper stehen sich wie Ost und West gegenüber. Dazwischen bleibt die Mitte offen – als sichtbare Spur der ehemaligen Teilung. Stahl, Glas und Sichtbeton greifen die rohe Atmosphäre des Ortes auf. Ein heller Bodenbelag aus recyceltem Beton zeichnet die historische Leerstelle nach. 89 Maulbeerbäume erinnern an 1989 und verwandeln den geschichtlichen Ort zugleich in einen lebendigen, klimaangepassten Stadtraum. Kein klassischer Denkmalplatz, sondern ein urbaner Erinnerungsraum zwischen Geschichte und Alltag.
Wir gratulieren den Preisträgern A24 LANDSCHAFT, Holzer Kobler Architekturen und ARGUS Stadt und Verkehr.
Die Wettbewerbsergebnisse werden vom 13.–23. Oktober 2026 im Neuen Stadthaus Berlin ausgestellt.




